Technical state of the art –

Fast 50 Jahre und kein bißchen müde – so oder ähnlich verabschiedete sich „der längstgediente Mitarbeiter“, unsere alte und bewährte, vormals analoge, später mühsam digitalisierte Zugprüfmaschine, aus der täglichen Arbeit.

Obwohl die wichtigsten Prüfeinrichtungen der Qualitätssicherung – von den Geräten des Sandlabors über die Härteprüfeinrichtungen bis hin zu Pendelschlagwerk und Zugprüfmaschine – scheinbar „unkaputtbar“ sind, ist hin und wieder ein Austausch notwendig. Die mechanischen Grundelemente sind für die Ewigkeit dimensioniert, aber Verschleiß an Lagerungen, Rückstellelementen u.v.a.m.  und vor allem die Digitalisierung der Meßsignale und ihre Einbindung in eine „Qualitätssicherung 4.0“ erforderte einen Geräteersatz.

Seit März 2016 arbeitet im Prüfraum eine Universalprüfmaschine des deutschen Herstellers Zwick / Roell. Die Zugprüfung erfolgt über eine feststehende und eine bewegte Traverse. Diese wird mit einer definierten Geschwindigkeit (je nach Prüfvorgabe) in eine Richtung bewegt, um die Zugprobe, die durch Probenhalter zwischen den Traversen gehalten wird, zu zerreißen. Dabei werden die Verformung der Probe über den Traversenweg oder einen Dehnungssensor (Extensometer) und die benötigte Kraft mit einem Kraftaufnehmer aufgezeichnet. Mit Hilfe der Probenabmessungen werden Spannungen und Dehnungen berechnet.